INSTITUT FÜR BIOMETRIE UND MEDIZINISCHE INFORMATIK

Echtzeit-fMRT

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Sebastian Baecke

Hyperscanning

 

 

Echtzeit-fMRT basiert auf dem Nachweis von Hirnaktivität mit Hilfe der funktionellen MRT. Hierbei versucht man die funktionellen Daten schon während einer fMRT-Messung auszuwerten, und die Ergebnisse für die sofortige Verwendung aufzubereiten. Multivariate Verfahren wie z.B. musterbasierte Klassifikationsverfahren erhöhen den Einsatzbereich dieser Methode um die Analyse komplexer Hirnmuster in Echtzeit.

aufbau

Die Abbildung zeigt den technischen Aufbau der Implementierung an den 3- und 7-Tesla MRT-Geräten der medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg.

Monitoring der Hirnaktivierung in fMRT-Experimenten

Mit Hilfe der Echtzeit-fMRT kann man den Aktivierungsverlauf schon während eines fMRT-Experimentes überwachen und somit Fehlerquellen aufdecken, welche normalerweise erst bei der post-experimentellen Auswertung auffallen würden.

Neurofeedback

Probanden versuchen aufgrund der Rückmeldung über ihre Hirnaktivierung diese Aktivierung zu beeinflussen und somit eine Wirkung auf die Verhaltensmechanismen zu erzielen, welche den Aktivierungzustand auslösten.

Steuerung externer Systeme

Man steuert einen Computer allein mit Hilfe der eigenen Hirnaktivierung. So können z.B. Aktivierungsmuster bei vorgestellten Bewegungen von Gliedmaßen dekodiert und in Steuerungsbefehle übersetzt werden. Diese Technik ermöglicht z.B. die Navigation in einem virtuellen Labyrinth.

LNW Beitrag 2013

Die fMRT Gruppe beteiligt sich alljährlich an der Lagen Nacht der Wissenschaft mit einem eignen Infopoint im 7 Tesla Gebäude (Haus 92)

 

 

Letzte Änderung: 08.10.2020 - Ansprechpartner:

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